Layout aufbuegeln: Unterschied zwischen den Versionen

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Ich habe gerade mal etwas ähnliches ausprobiert:
Ich habe gerade mal etwas ähnliches ausprobiert:
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http://home.arcor.de/dr.koenig/digital/platine.htm
 
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http://people.freenet.de/a-freak/links.html
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http://www.milando.de/details_2734575.htm
 
http://www.hobbyschneiderin.de/hingucker_gunold.php
 
http://www.sulky.com/stabilizers/paper_solvy.shtml
 
http://www.quiltknit.com/notions/foundation_papers.htm
 
Das Papier ist sogar speziell zum Bedrucken gedacht.
 
Sollte das wirklich funktionieren wär's natürlich saugeil; das Papier
löst sich angeblich in 10 Sekunden komplett in Wasser auf. Was dann
noch übrigbleibt wird eh von der Ätzlösung durchtränkt und das
darunterliegende Kupfer angegriffen.
 
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Ich verwende als Papier Hochglanzphotopapier. Nach dem einweichen lässt
sich das Zeug relativ gut abziehen. In den Lötaugen und zwischen
naheliegenden Leiterbahnen bleibt aber auch Papier hängen. Ich bürste
diese Reste mit einer Handbürste ziemlich brutal und rabiat ab. Der
Tomer bleibt davon völlig unbeeindruckt. Selbst Kratzen mit dem
Fingernagel hält er eine ganze Zeit aus. Liegt wohl daran, dass das
Photopapier mehr Toner aufnehmen kann und damit auch mehr auf die
Platine überträgt. Habe damit gute Erfahrungen bis 0,25mm und SMD
gemacht. Optimal ist das zwar noch nicht, weil das Gebürste und
Gekratze nervt, aber es geht ganz gut.
Beim Bügeln besser Backpapier zwischen das Bügeleisen und der
Photopapierrückseite legen, das Photopapier könnte sonst am Bügeleisen
fest"pappen".
Weiter viel Glück beim Experimentieren
Remo
 
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Da Du ja einen Laserdrucker hast, könntest Du auch mal versuchen dein
Layout auf Tintenstrahler-Photopapier zu drucken. Hab das mal irgendwo im
Internet gelesen. Da dieses Papier sehr glatt ist haftet der Toner nicht
vollständig darauf. Dann nimmst Du das Blatt und legst es vorsichtig auf
die Platine. Jetzt mit einem Bügeleisen drübergehen und den halblosen
Toner auf die Platine bügeln. 
  ----> mit Seifenlauge Papierreste von Platine entfernen
  ----> Belichten  usw.
 
Hab das selbst noch nicht probiert, aber einen Versuch wärs ja wert,
oder.
Kannst ja mal im Netz nach detaillierteren Informationen suchen, wenns
dich interessiert.
 
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vor langer Zeit gab es in der Zeitschrift Elektor Platinenvorlagen auf
normalem Papier. Eine Seite war da das Layout drauf (tiefschwarz) und auf
der Rückseite normaler Text oder der Bestückungsplan in blau. Das Ganze
wurde mit "Pausklar" eingesprüht und somit transparent. Das Blatt mit
beschichteter Platte dann in den Belichter und los gings........ Und es
ging wirklich los, nach einer Übungsphase kam tatsächlich was anständiges
raus. Ein Netzteil nach dieser Methode gebaut läuft heute noch bei mir.
Die Platine ist gut gelungen.
 
 
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bei ELV gibt es die besten und preiswertesten Folien -- meine
Erfahrung.
Nur die Laserfolien: Diese gehen auch mit Tintenstrahldruckern. Ich lege
die bedruckten Folien nach längerer Trockenzeit in Klarsichtfolien fest
ein und dann die Leiterplatte drauf -- geht wunderbar -- verschmiert
nichts.
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Aktuelle Version vom 1. Januar 1970, 00:33 Uhr

Also, Eisen-III-Chlorid bekommst Du bei Conrad Elektronik. Reichelt hat das, soweit ich weiß, nicht mehr.

Ich habs gerade auch mal versucht mit dem Bügeln. Ergebnis: Ein Reichelt-Katalog geht wunderbar dafür. Einfach eine Seite ausschneiden (nicht rausreißen - gibt im Drucker einen wundervollen Papierstau :-( und spiegelverkehrt das Layout draufdrucken (ich habe einen HP Laserjet 5L benutzt; bei Eagle möglichst die Print-option "solid" einschalten!

Dann das Papier auf die vorher saubergemachte Platine legen, ein weiteres weißes Blatt obendrüber und auf eine feste Unterlage. Dann mit dem Bügeleisen 5mal mehrfach überbügeln, dazwischen immer Pausen lassen. Bügelt man zu lange, kocht der Toner weg und wird zu breit. Oder, noch schlimmer, er bildet feinste Bläschen - Gefahr der Unterätzung.

Das Ätzen hab ich mit einer Ätzmaschine von Reichelt nach Anleitung besorgt. Zu beachten ist hier nur, daß man für eine Füllung vom Ätzgerät 400g Ätzmittel braucht, sonst dauert es ewig.

Das Entfernen des Toners hinterher funktionierte bei mir problemlos mit einem Topfschwamm unter fließendem kalten Wasser.



Ich habe gerade mal etwas ähnliches ausprobiert:

1. Layout mit Laserdrucker (Samsung ML4600) auf eine Seite aus dem

  Reichelt-Katalog gedruckt

2. kupferbeschichtete Platine mit Brennspiritus abgewaschen 3. Papier auf die Platine gelegt, an einer Seite mit Tesa festgeklebt

  und ca. 10 mal mit dem Bügeleisen auf höchster Stufe drübergebügelt

4. Platine abkühlen lassen, dann ein paar Minuten in Seifenwasser

  eingeweicht und das Papier vorsichtig abgezogen

Ergebnis: der Toner hält perfekt, das Layout ist absolut deckend, scharf und fehlerfrei auf die Platine gekommen. Ein paar Papierfasern hängen noch an den Leiterbahnen, aber die dürften das Ätzen nicht behindern (vielleicht sind sie auch morgen schon weg, ich habe die Platine über Nacht ins Wasser gelegt). Im Anhang ist ein Bild der "beschichteten" Platine (die Papierfasern sehen auf dem Bild schlimmer aus als sie in Wirklichkeit sind), morgen gibt's ein Bild von der geätzten Platine.



http://home.arcor.de/dr.koenig/digital/platine.htm


http://people.freenet.de/a-freak/links.html


http://www.milando.de/details_2734575.htm

http://www.hobbyschneiderin.de/hingucker_gunold.php

http://www.sulky.com/stabilizers/paper_solvy.shtml

http://www.quiltknit.com/notions/foundation_papers.htm

Das Papier ist sogar speziell zum Bedrucken gedacht.

Sollte das wirklich funktionieren wär's natürlich saugeil; das Papier löst sich angeblich in 10 Sekunden komplett in Wasser auf. Was dann noch übrigbleibt wird eh von der Ätzlösung durchtränkt und das darunterliegende Kupfer angegriffen.


Ich verwende als Papier Hochglanzphotopapier. Nach dem einweichen lässt sich das Zeug relativ gut abziehen. In den Lötaugen und zwischen naheliegenden Leiterbahnen bleibt aber auch Papier hängen. Ich bürste diese Reste mit einer Handbürste ziemlich brutal und rabiat ab. Der Tomer bleibt davon völlig unbeeindruckt. Selbst Kratzen mit dem Fingernagel hält er eine ganze Zeit aus. Liegt wohl daran, dass das Photopapier mehr Toner aufnehmen kann und damit auch mehr auf die Platine überträgt. Habe damit gute Erfahrungen bis 0,25mm und SMD gemacht. Optimal ist das zwar noch nicht, weil das Gebürste und Gekratze nervt, aber es geht ganz gut. Beim Bügeln besser Backpapier zwischen das Bügeleisen und der Photopapierrückseite legen, das Photopapier könnte sonst am Bügeleisen fest"pappen". Weiter viel Glück beim Experimentieren Remo


Da Du ja einen Laserdrucker hast, könntest Du auch mal versuchen dein Layout auf Tintenstrahler-Photopapier zu drucken. Hab das mal irgendwo im Internet gelesen. Da dieses Papier sehr glatt ist haftet der Toner nicht vollständig darauf. Dann nimmst Du das Blatt und legst es vorsichtig auf die Platine. Jetzt mit einem Bügeleisen drübergehen und den halblosen Toner auf die Platine bügeln.

  ----> mit Seifenlauge Papierreste von Platine entfernen
  ----> Belichten  usw.

Hab das selbst noch nicht probiert, aber einen Versuch wärs ja wert, oder. Kannst ja mal im Netz nach detaillierteren Informationen suchen, wenns dich interessiert.


vor langer Zeit gab es in der Zeitschrift Elektor Platinenvorlagen auf normalem Papier. Eine Seite war da das Layout drauf (tiefschwarz) und auf der Rückseite normaler Text oder der Bestückungsplan in blau. Das Ganze wurde mit "Pausklar" eingesprüht und somit transparent. Das Blatt mit beschichteter Platte dann in den Belichter und los gings........ Und es ging wirklich los, nach einer Übungsphase kam tatsächlich was anständiges raus. Ein Netzteil nach dieser Methode gebaut läuft heute noch bei mir. Die Platine ist gut gelungen.



bei ELV gibt es die besten und preiswertesten Folien -- meine

Erfahrung. Nur die Laserfolien: Diese gehen auch mit Tintenstrahldruckern. Ich lege die bedruckten Folien nach längerer Trockenzeit in Klarsichtfolien fest ein und dann die Leiterplatte drauf -- geht wunderbar -- verschmiert nichts.