Layout aufbuegeln: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
(kein Unterschied)
| |
Version vom 1. Januar 1970, 00:33 Uhr
Also, Eisen-III-Chlorid bekommst Du bei Conrad Elektronik. Reichelt hat das, soweit ich weiß, nicht mehr.
Ich habs gerade auch mal versucht mit dem Bügeln. Ergebnis: Ein Reichelt-Katalog geht wunderbar dafür. Einfach eine Seite ausschneiden (nicht rausreißen - gibt im Drucker einen wundervollen Papierstau :-( und spiegelverkehrt das Layout draufdrucken (ich habe einen HP Laserjet 5L benutzt; bei Eagle möglichst die Print-option "solid" einschalten!
Dann das Papier auf die vorher saubergemachte Platine legen, ein weiteres weißes Blatt obendrüber und auf eine feste Unterlage. Dann mit dem Bügeleisen 5mal mehrfach überbügeln, dazwischen immer Pausen lassen. Bügelt man zu lange, kocht der Toner weg und wird zu breit. Oder, noch schlimmer, er bildet feinste Bläschen - Gefahr der Unterätzung.
Das Ätzen hab ich mit einer Ätzmaschine von Reichelt nach Anleitung besorgt. Zu beachten ist hier nur, daß man für eine Füllung vom Ätzgerät 400g Ätzmittel braucht, sonst dauert es ewig.
Das Entfernen des Toners hinterher funktionierte bei mir problemlos mit einem Topfschwamm unter fließendem kalten Wasser.
---
Ich habe gerade mal etwas ähnliches ausprobiert:
1. Layout mit Laserdrucker (Samsung ML4600) auf eine Seite aus dem
Reichelt-Katalog gedruckt
2. kupferbeschichtete Platine mit Brennspiritus abgewaschen 3. Papier auf die Platine gelegt, an einer Seite mit Tesa festgeklebt
und ca. 10 mal mit dem Bügeleisen auf höchster Stufe drübergebügelt
4. Platine abkühlen lassen, dann ein paar Minuten in Seifenwasser
eingeweicht und das Papier vorsichtig abgezogen
Ergebnis: der Toner hält perfekt, das Layout ist absolut deckend, scharf und fehlerfrei auf die Platine gekommen. Ein paar Papierfasern hängen noch an den Leiterbahnen, aber die dürften das Ätzen nicht behindern (vielleicht sind sie auch morgen schon weg, ich habe die Platine über Nacht ins Wasser gelegt). Im Anhang ist ein Bild der "beschichteten" Platine (die Papierfasern sehen auf dem Bild schlimmer aus als sie in Wirklichkeit sind), morgen gibt's ein Bild von der geätzten Platine.
---