Tip 1
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ich habe die Erfahrung gemacht, dass es Sinn macht, gleich in das Angebot unter deine Kalkulation schon etwas zu den Zahlungsmodalitäten zu schreiben. Je nach Umfang und Laufzeit des Projektes würde ich festlegen, dass bei Projektstart zwischen 1/4 und 1/3 bis maximal ein Monatsverdienst in Rechnung gestellt wird und somit auch zu zahlen ist. Dies hängt wie gesagt von Umfang und Laufzeit des Projektes ab. Wenn das Projekt auf 6 Monate Laufzeit geschätzt wird, sind 1/6 fällig. Bei 10.000 Euro sollten zu Beginn mindestens 3.000 bis 4.000 Euro fällig sein. Hierbei solltest du aber auch Verhandlungsbereitschaft signalisieren und flexibel sein.
Da du dich aber anscheinend erst in der Angebotsphase befindest, wäre es eventuell auch sinnvoll, deine Zahlungsmodalitäten nur anzudeuten, um den Kunden nicht schon so früh zu verschrecken. Die genauen Zahlungsmodalitäten solltest du dann unter anderem in einem Vertrag ausarbeiten, der vor Projektstart von beiden Seiten zu unterschreiben ist.
Ich kenne es aus vielen Projekten, dass die Kunden zu Beginn gar keinen genauen Plan haben, was sie denn überhaupt wollen. Gepaart mit der Einstellung, dass Webdesign und Webprogrammierung ja eigentlich jeder kann und somit nicht viel wert ist, versuchen die Kunden oftmals nur mit einer einfachen Stichpunktliste einen Festpreis auszuhandeln. Bei wirklich grösseren und umfangreichen Sachen solltest du den Kunden dazu bringen, dass er ein Lastenheft erstellt, in dem alle gewünschten Funktionalitäten beschrieben sind. Auf Basis dessen solltest du dann wiederum ein Pflichtenheft erstellen, um dich damit abzusichern. Alles, was dann nicht im vom Kunden unterschriebenen Pflichtenheft steht, kostet dann extra. Sollte vom Kunden kein Lastenheft vorliegen, könntest du auch in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden direkt ein Pflichtenheft erstellen. Wichtig dabei ist, dass du auch für die Arbeit angemessen bezahlt wirst.
Ich habe auch schon einige Projekte gemacht, bei denen ich nur das Pflichtenheft erstellt habe. Als dies fertig war, hat der Kunde das Projekt dann in Russland umsetzen lassen, worüber ich gar nicht so böse war, da der Kunden für die Umsetzung nur ein Drittel von dem zu zahlen bereit war, was ich angeboten hatte. Die Erstellung des Pflichtenhefts haben Sie aber problemlos bezahlt. Aus diesem Grund würde es vielleicht auch Sinn machen, wenn du dem Kunden ein Angebot für die Erstellung eines Pflichtenhefts stellst und er dann auf Basis dessen Angebote von dir und anderen Dienstleistern einholen kann. Auch wenn ich eben ein Gegenbeispiel geliefert habe, möchten die meisten Kunden nach der ersten Phase gerne mit dem gleichen Dienstleister zusammen arbeiten, da diese bereits in dem Projekt involviert ist.
Hier noch ein hilfreicher Link